Tagebuch einer Frühchenmami – Das erste Mal

Hallo und herzlich Willkommen,
es freut mich sehr, dass Ihr heute bei mir vorbei schaut!


Am Sonntag war ja Muttertag und ich hoffe, dass Ihr ihn schön verbracht habt und toll verwöhnt worden seit. 

Es war mein erster richtiger Muttertag und es war für mich etwas ganz besonderes. Geweckt wurde ich um 6 Uhr von meiner vor sich hinspielenden und quickenden Maus, die mich beim ersten Blinzeln meinerseits bereits anstrahlte. Als hätte sie gewusst, dass Muttertag ist und mir so eine Freude machen wollte. Was ihr auch eindeutig gelungen ist! 
Dieser Tag war aber nicht nur wegen Sophies Begrüßung etwas ganz besonderes für mich. Nein, es war eher dieses Wissen Mutter zu sein und jetzt endlich mein kleines Baby im Arm halten zu dürfen. Das war für mich etwas ganz besonderes!


Seitdem ich Mutter bin hat sich mein Leben stark verändert. Es ist stressiger geworden, aber auch viel, viel schöner! Und man sieht die Welt mit anderen Augen. Nicht mit wissenderen Augen oder ähnlichem. Nein, man sieht sie mit den Augen seines Babys! Ich bin immer wieder überrascht was es Tolles zu entdecken gibt. Und wie faszinierend gerade die kleinen Dinge auf einmal sind.
Ich muss aber auch gestehen, dass ich seitdem ich selber Mutter bin meine Eltern mit ganz anderen Augen sehe. Erst jetzt erkenne ich wie viel Liebe und Fürhsorge sie mir entgegengebracht haben und wie viel Geduld sie gerade in den schwierigen Phasen mit mir hatten. Viele Eigenschaften, die ich vor allem als Jugendlicher einfach nur nervig fand 😉


Des Weiteren gibt es als Mutter viele erste Male. Natürlich habe ich diese Entwicklungsschritte selber bereits durchlebt, kann mich daran aber leider so überhaupt nicht mehr erinnern und selbst wenn, fand ich das bestimmt nicht annähernd so gigantisch wie meine Eltern 😉


Obwohl ich sagen muss, dass ich was die ersten Male angeht von Herrn Fliederfee ganz schön ausgetrickst worden bin! So wusste er vor mir, dass ich schwanger bin (ja, das ist möglich). Er durfte Sophie bereits sehen, als ich noch in der Narkose lag und auch beim ersten Küsschen hat er sich  vorgedrängelt.

War ich aufgeregt beim ersten Küsschen! Sophie wurde in einer sehr strengen Klinik geboren und wir mussten uns immer komplett steril waschen, bevor wir zu ihr gehen durften. Als sie dann in das andere Krankenhaus verlegt worden sind, war das erst einmal ein ganz schöner Schock für mich. Aus diesem Grund wollte ich an diesem Tag auch unbedingt noch einmal mit ihr kängurun. Als die Schwester Sophie am Ende wieder in den Inkubator legen wollte, hat sie sie mir zum Küsschen geben hingehalten und „Tschüss, Mami“ zu mir gesagt. Ich habe sie ganz verwundert angeschaut, da ich meiner 10 Tage alte Tochter vorher noch nie ein Küsschen geben durfte (dafür hätten sie uns in der anderen Klinik bestimmt gelyncht) und diesen kurzen Augenblick hat sich Herr Fliederfee zu nutze gemacht und sich wieder einmal vorgedrängelt. Aber auch wenn es Sophies 2. Küsschen war, so war es doch mein Erstes an sie und ich werde es nie vergessen!

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