Tagbuch einer Frühchenmami – Nur die Ruhe

Ja, ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan. Aber es hilft wirklich!


Ich kenne super viele Mamis wie auch Frühchenmamis, deren wichtigstes Thema das Ess- und Abführverhalten ihres Babys ist. Über dieses Phänomen hat sich bereits Mittermeier in seinem, sehr zu empfehlenden Buch „Achtung, Baby!“ lustig gemacht. Ich konnte ihm anfangs nicht glauben, aber es stimmt wirklich!!!

Also mein Rat an Euch: Macht Euch keinen Stress und lasst das Baby so essen wie es lustig ist!
Sophie ist eine sehr schlechte Esserin, weshalb man bereits in der Klinik eine Essstörung diagnostiziert hat und übereifrige Kinderkrankenschwester Sophie das Essen regelrecht reingezwungen haben. Ich habe mich gewehrt sie so dermaßen zu drangsalieren und ständig gehofft, dass wir bald Heim dürfen. 

Irgendwann durften wir ja dann bekanntlich nach Hause, aber vor der Entlassung wurde uns noch  eingetrichtert, dass Sophie unbedingt weiß der Geier wie viel trinken muss, da sie sonst wieder ins Krankenhaus zum sondieren kommen muss. Und mit dieser Angst sind wir zu Hause angekommen!



Zu Hause hat Sophie dann wie aus Zauberhand auf einmal wesentlich besser getrunken als in der Klinik. Zwar nicht viel, aber meines und der Hebi Erachtens ausreichend. Und die Tatsache, dass Sophie zwar an der Untergrenze, aber ausreichend zugenommen hat!

Obwohl Sophie jetzt ausreichend trinkt, haben wir trotzdem Tage, an denen sie lediglich auf 3 Mahlzeiten kommt und vielleicht insgesamt 300ml hat. Aber dafür trinkt sie an anderen Tagen 1000ml und ich komme nicht mehr mit Milch nachmachen hinterher. So ist das nun mal und wenn ich anfangen würde uns wegen der weniger trinkreichen  Tage Stress zu machen, würde sie wahrscheinlich noch weniger trinken! 

Man darf sich deshalb, solange es im gesunden Rahmen ist, einfach keinen Stress machen und erst recht nicht von Anderen machen lassen! Wenn die Leute Sophie sehen kommt auch immer ein „Die ist aber dünn“, gefolgt von super Ratschlägen. Tja, aber Sophie kommt nun mal nach ihrem Papa: groß und schlank! 
Das macht mich schon sehr neidisch, aber ich werde trotzdem nicht anfangen meine Tochter zu mästen, denn so bekommt sie wirklich noch die Essstörung, dir ihr bereits in der Klinik angedichtet worden ist!

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Ein Gedanke zu “Tagbuch einer Frühchenmami – Nur die Ruhe

  1. Ich finde es auch immer unverständlich, warum Babys immer nach ihrem Ess- bzw. Trinkverhalten beurteilt werden. Meine Große war anfangs auch nicht gerade eine gute Esserin und die Hebi im KH hat mich deshalb regelrecht fertig gemacht – und siehe da: zu Hause hat es plötzlich funktioniert. Ich bin mir sicher, der Druck, der durch so ein Verhalten wie das der Hebi entsteht, führt nur dazu, dass das Baby noch weniger Appetit hat. Mein Bruder hat auch als Kleinkind noch wenig gegessen und als meine Mutter damals den Arzt darauf ansprach, meinte der: „Jedes Kind holt sich das, was es braucht!“ Und so sehe ich das auch. Deine Einstellung ist die beste, die man haben kann!!!
    Liebe Grüße
    Martina

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