Tagebuch einer Frühchenmami – Einkaufen fürs Baby

Hallo,

es freut mich sehr, dass Ihr heute wieder bei mir vorbeischaut. 
Ich hoffe, dass Ihr eine schöne Woche hattet und auch so tolles Wetter habt wie wir.

Heute möchte ich mich einem sehr schönen Thema widmen, dass mir auch meine Krankenhauszeit sehr versüßt hat. Für das Baby einkaufen! Ok, man kann die Sachen für das Baby auch selber nähen, aber ich muss gestehen, dass ich nur mit der Hand nähen kann und deshalb meine Auswahl an Selbstgenähtem sich stark in Grenzen hält.

Aber das macht ja nichts, denn es gibt ja zum Glück ganz tolle Internetshops, die sogar ins Krankenhaus liefern. Ihr stutzt jetzt bestimmt, aber es gab eine Zeit in meiner Krankenhauskarriere, in der ich jeden Tag ein Päckchen ins Zimmer gebracht bekommen habe. Ach was war das für eine tolle Ablenkung und ich habe mich jedes Mal riesig drüber gefreut. Und unsere Familen mussten mir immer zeigen, was sie schönes für Sophie gekauft haben. Das war dann sogesehen meine etwas eigene Art des einkaufens 😉

Aber nun zurück zum Thema: Abgesehen von den üblichen Geschäften, die Babysachen im Sortiment haben gibt es auch ein paar wenige Onlineshops spezielle für Frühchen.  Die Suche nach diesen Seiten ist etwas mühsam, da alle behaupten Frühchensachen zu haben und dann ist die kleinste Größe 50! Ganz besonders schöne Dinge hatte folgende Seite: Frühchenmode
Aber man muss aufpassen, denn die Sachen dort fallen recht klein aus.


Auch wenn es Spaß macht Frühchenkleidung zu kaufen muss man bedenken, dass auch Frühchen recht groß sein können. Sophie kam zwar 9 Wochen zu früh, war aber nur 8 cm kleiner als meine Wenigkeit, die eine Woche zu spät auf die Welt kam. 

Trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen Frühchenkleidung für Sophie zu kaufen und ich war froh drüber! Sophie wurde zwar mit der Kleidergröße 50 entlassen, aber ich habe ihr die Kleidung angezogen, sobald sie ins Wärmebettchen gekommen ist. Ich fand die Babysachen in der Klinik so hässlich und zeitweise total abgewetzt, dass es einfach toll war seine Maus in schönen Sachen zu sehen. Sie sah damit einfach aus wie ein kleines süßes Baby! Wie mein kleines süßes Baby!


Man muss allerdings ein paar Dinge beachten, damit man seine Kleidung auch wiedersieht und sie keine Füße bekommt. Zu allererst habe ich es mit den Schwestern abgesprochen, die es weitererzählt und in der Kurve vermerkt haben. Dann wurde ein Schild übers Bettchen gehängt. Dann gab es zwei Tütchen: Eine mit den frischen Kleidern und Eine mit den benutzten. Und zusätzlich habe ich noch in jedes Teil ein pinkfarbenes Namensschildchen eingenäht. 

Das war zwar schon viel Aufwand, hat sich aber meines Erachtens trotzdem gelohnt. Die Gedanken an die Krankenhausausstattung verblasst so langsam, aber über Sophies erstes Weihnachtsfest im eigenen Strampler werde ich mich immer freuen!

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