Tagebuch einer Frühchenmami – Wer die Wahl hat, hat die Qual

Hallo Ihr Lieben,

wenn es um den Nachwuchs geht hat man ja nicht wirklich eine große Wahl. Das Geschlecht ist eine Überraschung, der Zeitpunkt sowieso und auch der Entbindungstermin lässt sich nur minimal variieren.

Der Ein oder Anderen würde daran bestimmt gerne was ändern, ich hingegen bin froh, dass es nicht so ist. Denn ehrlich gesagt bin ich bei so einer „Kleinigkeit“ wie dem Namen schon völlig aus dem Häuschen, wie sollte es dann erst sein, wenn ich hätte alles entscheiden dürfen.

Ok, ich gebe zu, dass ich den Zeitpunkt der Schwangerschaft auf sofort gewählt hätte, da ich ein recht ungeduldiger Mensch bin. Aber dann kommt auch schon das Problem, weil wenn ich es mir hätte aussuchen dürfen, dann hätte die Maus im Mai auf die Welt kommen sollen. Tja, das geht jetzt. Aber stellt Euch doch mal vor ich hätte diesen Einfall im Dezember. Und selbst wenn ich das irgendwie mathematisch geregelt bekommen hätte, dann wäre da noch das Geschlecht des Babys. Junge – Mädchen – Mädchen? Oder lieber doch Mädchen – Mädchen – Junge? Oder vielleicht lieber 2 Jungs und ein Mädchen? Ihr seht, ich wäre mit solch einer Auswahl völlig überfordert und es würde wahrscheinlich Jahre dauern, bis meine Wunschkonstellation passt 😉

Aber diese Auswahlmöglichkeiten haben wir ja zum Glück hier in Deutschland nicht, weshalb ich mich voll und ganz auf den Namen konzentrieren konnte.
Diesen einen perfekten Namen zu finden ist alles andere als leicht. Denn er soll besonders sein, aber nicht zu außergewöhnlich. Klangvoll, aber nicht zu verspielt. Er soll perfekt sein, für mein kleines süßes Baby, aber auch noch in 20 Jahren gut passen. Ach ja und er darf weder mit A anfangen, noch aufhören, da der Nachname mit A anfängt. Dieser besteht 2 Silben, ist also weder kurz noch lang. Er ist auch nicht wirklich hart, aber auch nicht weich. Und er ist altehrwürdig, was die ganze Sache noch sehr erschwert.

Und so begab ich mich auf die Suche nach einem Mädchennamen (Jungenname wäre überhaupt kein Problem gewesen), der klangvoll, passend, nicht zu häufig und nicht zu außergewöhnlich ist.

Ich mochte schon immer den Namen Emma total gerne, der aber dooferweise nicht zu unserem Nachnamen passt. Sophie fand ich auch schon immer toll, der leider sehr häufig ist. Aus diesem Grund habe ich weiter nach passenden Namen gesucht, konnte aber leider einfach keine finden.
Irgendwann kam ich dann auf den Namen Emily, nach meiner Ur-Urgroßmutter und überlegte lange Zeit, ob ich Sophie vielleicht so nennen sollte. Nur leider denke ich bei Emily immer an ein kleines quirliges Mädchen mit Zöpfen, das fröhlich durch die Gegend hüpft. Mein Baby machte auf mich allerdings einen sehr ruhigen Eindruck, weshalb wir uns nach ewigem hin- und herüberlegen 3 Tage vor der Entbindung dann doch für Sophie entschieden.

8 Monate später habe ich zu Hause eine kleine quirlige Sophie mit Locken, die am liebsten durch die Gegend hüpfen würde, es aber leider noch nicht kann.

Ihr seht, all meine Überlegungen waren für umsonst, aber so konnte ich wenigstens die ellenlange Zeit im Krankenhaus etwas interessanter gestalten.

Aus diesem Grund wäre es toll, wenn das nächste Kind ein Junge werden würde. Er hieße Vincent und alles wäre einfach! Aber bei einem Mädchen hätten wir bereits ganz viele Sachen, die sie von Sophie nehmen könnte… Und rosa ist doch irgendwie schöner als blau…?!?

Puh, bin ich froh, dass ich das nicht entscheiden muss, denn sonst könnte ich mich nie entscheiden und Sophie würde ein Einzelkind werden 😉

Viele liebe Grüße,
Eure ela

2 Gedanken zu “Tagebuch einer Frühchenmami – Wer die Wahl hat, hat die Qual

  1. Hallo Steffi,

    ich bin mir sicher, dass Ihr wieder so einen tollen Namen finden werdet.
    Und der Mädchenname wird dann bestimmt als nächstes zum Einsatz kommen 🙂

    Liebe Grüße,
    ela

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  2. Genau mein thema grad Ela 😉
    Sind ja auch wieder auf der Namenssuche und es ist so schwer.
    Bei uns ist es allerdings umgekehrt, einen Mädchennamen haben wir schon ewigkeiten und er wartet immer noch geduldig auf seinen Einsatz.
    Wieder einen Jungennamen zu finden ist deutlich schwieriger (nun gut, ich hätte einen – aber da muss mein Mann ja noch zustimmen 😉
    Ich finde nicht, dass es Sophie so oft gib. Ich kenne keine.

    LG, Steffi

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