Tagebuch einer Frühchenmami – Gefühlschaos

Hallo,

letztes Mal habe ich das Geheimnis um meine längere Abwesenheit gelüftet und versprochen Euch zu erzählen, wie es mir mit der 2. Schwangerschaft so ergeht.

Als die ganze Frühchengeschichte mit Sophie noch ganz frisch war, habe ich mir immer gesagt, dass es das Beste für mich wäre mal ganz spontan schwanger zu werden. Einfach so von einem postiven Test überrascht zu werden und dann eine ganz unbeschwerte Schwangerschaft genießen zu dürfen.

Als es dann aber soweit war, fühlte ich mich vor allem eins: Total überrumpelt! Denn ich hatte bei meinen ganzen Träumerein völlig vergessen, dass ich das, was mit Sophie passiert ist leider nicht mehr abschütteln kann und das mich diese Erinnerungen die ganze Schwangerschaft über begleiten würden.

Am Anfang fühlte ich mich sehr überrumpelt und benötigte sehr lange, um wirklich zu realisieren, dass ich schwanger bin (was ja vom Kopf her eigentlich gar nicht sein könnte). Die Übelkeit und Kreislaufzusammenbrüche, die ich bereits von Sophies Zeiten her kannte, haben mir dann aber doch sehr schnell sehr deutlich gemacht, dass ich schwanger bin. Und wie nicht anders zu erwarten, gingen auch diese Beschwerden wieder weiter über die 12.SSW hinaus.

Doch anstelle der übermäßigen Freude, dadrüber wieder schwanger zu sein und die Übelkeitsphase überstanden zu haben, fing direkt danach die Vergleichs- und Rechenphase an.

Ihr fragt Euch jetzt vielleicht was das ist, diese Vergleichs- und Rechenphase. Ich fing einfach an zu vergleichen, wie es bei Sophie in dieser Zeit war und wie lange ich noch bis zur Krankenhauseinlieferung haben würde. Natürlich ist diese Rechenrei völlig sinnlos, da die Wahrscheinlichkeit dieses Mal wieder an dem gleichen Tag ins Krankenhaus zu kommen sehr unwahrscheinlich ist – sagt zumindest mein Kopf.
Mein Herz dagegen war richtig traurig, denn ich war doch kaum schwanger und mein Bauch ist doch noch so klein. Wie klein mein Bauch bei der Krankenhauseinlieferung doch gewesen ist wird mir auch erst jetzt so richtig deutlich, da ich das Ganze noch einmal miterlebe. Und es macht mich richtig traurig, wie früh das alles doch passiert ist und mich aus meiner Schwangerschaft gerissen hat.

Nun ist es wieder soweit, dass an diesem Wochenende der Tag ist, an dem bei Sophie damals der Alptraum begonnen hat und ich bekomme richtig Panik. Panik davor, dass wieder sowas furchtbares passieren könnte und wir wieder so lange um unsere Maus bangen müssen.

Ich denke, dass ich, wenn der Tag endlich vorbei ist endlich aufatmen und sobald die 24+0 erreicht ist mich auch richtig freuen kann. Ich bin mir zwar sicher, dass ich auch für den Rest der Schwangerschaft vergleichen und rechnen werde, aber trotzdem bin ich guter Dinge mich trotzdem drüber freuen zu können. Dieses Mal wird alles anders, das haben wir so beschlossen und wird auch ganz bestimmt eintreffen. Das habe ich im Gefühl und zumindest bei Sophie hatte mich mein Gefühl nicht ein Mal getäuscht – leider!

Ich wünsche Euch eine schöne Woche und hoffe, dass nächsten Dienstag eine völlig entspannte ela zu Euch schreiben wird.

Viele liebe Grüße,
Eure ela

Werbeanzeigen

3 Gedanken zu “Tagebuch einer Frühchenmami – Gefühlschaos

  1. Hallo Ela,
    ganz unbekannterweise möchte ich Dir hier eine Riesenportion Mut, Tapferkeit, Glück und Zuversicht schicken.
    Aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass jede Schwangerschaft anders ist.
    Das wird dieses Mal schon werden. Auch wenn Du ganz viel Angst hast, lehne Dich ab und an mal zurück und geniesse Deinen wachsenden Bauch, das neue Leben in Dir. Freu Dich auf euren neuen Mitbewohner! Denk gaaaanz positiv, das braucht das kleine Wesen in Dir. Eine starke Mama und das bist Du, nach all dem was ich hier von Dir schon gelesen habe!!

    Das wird schon!
    Ganz liebe Grüße, Elke

    Gefällt mir

  2. Guten Morgen liebe Ela,
    Ich schick dir gaaanz viele positive Gedanken…ich weiß, es ist für eine Außenstehende leichter gesagt, aber versuch wirklich positiv zu denken, dir möglichst wenig Gedanken (vor allem negative) zu machen und fest daran zu glauben, dass diese Schwangerschaft ohne größere Komplikationen bis zum Ende verlaufen wird!
    Ich wünsch dir alles, alles Gute!
    Bettina

    Gefällt mir

  3. Hallo Ela,

    ich wünsche Dir eine gute zweite Schwangerschaft. Meine erste war auch nicht ganz optimal und ich kenne die ganze Rechnerei und Vergleicherei ganz gut. Die zweite war dann um einiges besser auch wenn nicht alles glatt gelaufen ist. Letztendlich war aber alles GUT.

    Liebe Grüße
    Stefanie

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s