Tagebuch einer Doppelmami – Mit Kindern im Krankenhaus

Guten Abend,

bei mir war es wieder recht lange ruhig, aber irgnedwie kommt immer was dazwischen, was einem den Zeitplan so richtig auf den Kopf stellt. Eines dieser Terminpläne kreutzenden Ereignisse ist, wenn eines der Kinder oder gar alle ins Krankenhaus müssen.

Das kommt zum Glück nicht so häufig vor, aber wenn kann man für vorerst unbestimmte Zeit alle Termine absagen und danach für sich selber eine Kur beantragen. Bei uns war es leider jüngst der Fall, dass beide Mädels ins Krankenhaus mussten und Mami natürlich mit.

Der große Vorteil wenn beide Kinder eingewiesen werden ist, dass man sich keine Sorgen um einen Babysitter machen muss. Der Nachteil jedoch ist, dass man alle Hände voll damit zu tun hat die Kinder vom einreißen des Krankenhauses abzuhalten. Bei meinen Beiden war das nämlich der Fall, dass sie zwar ins Krankenhaus mussten, aber abgesehen von Emmas ständigem schwallartigem Erbrechen eigentlich topfit waren. Sophie durfte dann auch gleich da bleiben, da ihr Flüssigkeiteshaushalt auch ohne Erbrechen schlechter war als der ihrer kleinen Schwester.

Also sind wir am Wochenende kurzerhand ins Krankenhaus eingezogen für eine Infusionstherapie für die Beiden. Für mich hieß es erst einmal Kinder halten während der Zugang gelegt wird und später Kinder davon abhalten die Nadel sofort wieder rauszuziehen. Es kam nämlich gar nicht gut an, dass man nicht mehr umhertoben und sich drehen und springen konnte. Und ein kleiner Blick auf den Verband hat schon gereicht, damit einem schnell wieder einfällt, dass da ja was ist und dass man das überhaupt nicht mag!

Tagsüber hatte ich zum Glück immer Hilfe, da ich sonst mit den Beiden kaum klar gekommen wäre oder sie den ganzen Tag in ihren Bettchen hätten verbringen müssen. Aber nach dem zu Bett bringen waren wir dann auf uns alleine gestellt und das war ein riesiger Spaß. Denn an schlafen war in dieser komischen Umgebung und mit dieser doofen Schnur ja gar nicht zu denken. Immer wenn ich also zu einen der Beiden gegangen bin hat die andere Maus angefangen zu schreien, weil es geht ja nicht, dass sich Mama nicht um mich kümmert. Wenn ich dann schnell zum weinenden Mäuschen gerannt bin ging es sofort auf der anderen Seite los. Ich stand mittendrin und wusste vor Elend nicht mehr, was ich machen sollte. Also habe ich mich kurzerhand einfach mal hingesetzt und siehe da, sie haben friedlich gespielt und sind dann irgendwann sogar mal eingeschlafen. Die Nachtschwestern waren auch alle begeistert, dass die Beiden so friedlich durchschlafen, während Mama regelmäßig geweckt wurde und regelmäßig kontrollieren musste, dass sich die Beiden nicht an den Kabeln strangulieren oder sich die Nadeln wieder einmal rausziehen.

Und so waren wir wieder einmal im Krankenhaus! Seit der Schwangerschaft mit Sophie vor 2,5 Jahren war es mein 5. Krankenhausaufenthalt (13 Wochen + 9 Wochen in denen Sophie auf Intensivstation lag) mit bzw. wegen eines der Mädels! Gar nicht schön, v.a. da sich die Kinderärzte selbst nach so einer langen Zeit noch an Sophie erinnern konnten!

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2 Gedanken zu “Tagebuch einer Doppelmami – Mit Kindern im Krankenhaus

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