Tagebuch einer Doppelmami – Wieder da

Guten Morgen Ihr Lieben,

ich bin wieder da 🙂
Und das für die nächsten 4 Wochen voll und ganz! Naja, fast! Ok, ein wenig! Vielleicht, …

Denn irgendwie ist es schon erstaunlich was für ein Chaos herrscht, wenn man sich mal für ein paar Wochen in die Lernversenkung verkrümelt.

Direkt nach dem letzten Examenstag haben mich meine Lieben direkt von der Halle abgeholt und wir haben zusammen mit ein paar Kaommilitonnen und deren Familien einen wunderschönen Tag im Luisenpark verbracht. Den darauffolgenden Tag habe ich dann allerdings bereits komplett mit Großputz verbracht, gefolgt von Wäsche waschen und zusammenlegen, Einkäufe tätigen, Kisten ausräumen und Regale kaufen, aufbauen und einräumen.

Das alles in nur 3 Tagen während der Schlafphasen der Mädels und trotzdem ist noch sooo viel zu erledigen, sodass ich bereits befüchte, dass 4 Wochen vorne bis hinten nicht reichen werden. Denn kaum hat sich der Wäscheberg etwas gelichtet ist mir just heute morgen aufgefallen, dass ja auch noch ganz dringend die Fensterrahmen und -bänke von außen abgewischt werden müssen. Eine Arbeit, die mindestens einen Nachmittagsschlaf und die Hilfe von Herrn Fliederfee bedarf.

Dieser ist zwar immer sehr hilfsbereit und auch willig nach bestem Wissen und Gewissen im Haushalt mitzumachen, aber dafür verlangt er dann regelmäßig, dass ich ihm bei der „Gartenarbeit“ (naja, als Garten würde ich unsere Steinhäufchen noch nicht bezeichnen) helfe. So durfte Frau Fliederfee am Wochenende bewaffnet mit XXL-Handschuhen Unkraut jeglicher Art (aber vor allem sehr unangenehme Disteln) rausreißen und anschließend in die Tonne werfen. Juhu, was habe ich mich gefreut, aber als Eigenheimbesitzer mit etwas Garten außenrum muss sowas leider auch gemacht werden. Obwohl Herr Fliederfee und ich absolut keine Gärtner sind und deshalb genau geschaut haben, dass unser Grundstück ausreichend Puffer zu den Nachbarn hat, aber auch ja nicht zu groß ist.

Aber natürlich werden diese Arbeiten nur im Mittagsschlaf der Mädels gemacht, da man in ihrem Beisein eh nicht wirklich voran kommen könnte und weil wir die gemeinsame Zeit lieber mit schönen Dingen, wie zum Beispiel Zoo- und Spielplatzbesuchen genießen wollen. Denn darauf musste ich während meiner Lernphase so lange verzichten und war immer so neidisch, als Herr Fliederfee mit den Kindern losgezogen ist. Und den Mädels habe ich auch sehr gefehlt, denn zum Ende hin meinte Sophie immer zu mir: „Sophie rutschen ohne Mama“. Da musste ich jedes Mal so weinen, denn ich währe viel lieber mit ihnen mitgegangen. Aber deshalb freut es mich umso mehr, dass Sophie in den letzten Tagen immer freudestrahlend sagt: „Rutschen mit Mama! Kindergarten mit Mama!“ Und sich dabei so sehr freut, dass Mama endlich wieder Zeit hat. Und Mama auch!

So, nun muss ich Euch leider wieder verlassen, da ich noch Arzt- und Impftermin für die Mädels ausmachen muss und wieder einmal ein riesiger Wäscheberg auf mich wartet. Mmhhhh, irgendwie verschwindet er trotz meiner Bemühungen nie wirklich!

Alles Liebe,
Eure ela

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2 Gedanken zu “Tagebuch einer Doppelmami – Wieder da

  1. Huhu,
    ja Wäscheberge verschwinden zwar manchmal, aber leider kehren sie immer wieder… aber nun bei dem tollen Wetter flattert die Wäsche im Wind auf der Leine und ist ratzfatz trocken =)

    Genieß die Wieder-Mehr-Zeit mit der Familie!
    Liebe Grüße

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  2. Na das glaube ich das du nun die Zeit mit deinen zwei Lausern geniesst! Dachte du bekommst wieder zuwachs, da der Titel Frühchenmami wieder da ist, und net Doppelmami… lach… alles liebe aus Österreich Nate

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