Tagebuch einer Frühchenmami – Unsere Geschichte zum Weltfrühgeborenentag

Guten Abend,

Ihr wundert Euch vielleicht, warum es das Tagebuch einer Frühchenmami heute bereits am Montag gibt? Ganz einfach, weil heute der Weltfrühgeborenentag ist. Dieser Tag ist vor allem deshalb für uns etwas ganz besonderes, weil unsere Geschichte genau in diesem Zeitraum vor 3 Jahren statt fand. Und gerade weil unsere Geschichte solch ein riesiges Wunder ist, möchte ich sie Euch heute erzählen und den vielen derzeit bangenden Eltern damit Hoffnung machen!

Es war ein Sonntag, genau der 25. September 2011. Wir saßen ganz gemütlich beim Abendessen, als ich auf einmal merkte, wie wirklich filmreif um 19:30 Uhr meine Fruchtblase geplatzt ist. Und das leider nicht wie bei vielen direkt um den Entbindungstermin, sondern in der 21. Schwangerschaftswoche. Während Herr Fliederfee den Rettungsdienst alamiert habe, lag ich auf dem Teppich und habe nur noch geweint wie noch nie in meinem Leben. Ich hatte solche Angst und war mir sicher mein Baby verloren zu haben. Leider musste ich als der Rettungsdienst eintraf erst einmal lange mit ihnen diskutieren, dass ich weder laufend noch sitzend transportiert werden kann und dass sie mich gefälligst auf die Liege legen sollen. Ein Moment an den ich heute kaum denken kann, ohne vor Wut schimpfen zu können.

Als ich dann im Krankenwagen lag mussten wir durch ganz Stuttgart fahren, da mich jedes Krankenhaus abgelehnt hat. Aber nachdem wir das Eröffnungsspektakel der Cannstadter Wasen passiert hatten, hat mich zum Glück das Krankenhaus Bad Cannstadt aufgenommen, ein riesiger Glücksfall, wie sich erst später herausstellen sollte. Dort im Kreissaal aufgenommen wurde ich erst einmal von einem super lieben Team in Empfang genommen, dem man seine Anspannung ansehen konnte. Ein erster Ultraschall zeigte uns allerdings, dass unsere Maus noch am Leben war. Eine Tatsache, die mich unendlich freute, aber mich zu diesem Zeitpunkt so überhaupt nicht beruhigte.

Und so kam ich mit strenger Bettruhe in mein kleines Einzelzimmer und da wir gerade dabei waren aus Stuttgart wegzuziehen durfte Herr Fliederfee gleich als mein Mitbewohner mit einziehen. Und dieses Zimmer sollte dann auch füs Erste unser zu Hause werden. Zum Glück habe ich eine so tolle Familie, die noch zu später Stunde die 120 km zu mir gefahren ist, nur um mich in den Arm zu nehmen und zu trösten.

So lag ich die erste Nacht alleine in diesem Zimmer und dachte, dass ich vor Panik und Angst wahnsinnig werden müsste. Ich war selten in meinem Leben so hysterisch und habe gedacht durchdrehen zu müssen. Hinzu kam, dass ich von meinen Vorlesungen her wusste, wie schlecht unsere Chancen standen. Dass sie bei unter 5% lagen, dass unser kleiner Liebling überleben wird und selbst wenn ich alles Richtig machte, es trotzdem viel mehr Glück als Verstand wäre, dass es unsere Maus schafft. Und zu guter Letzt bin ich selber lange genug im Gesundheitswesen um zu wissen, wenn Pfleger und Ärzte selber keine Hoffnung haben, es natürlich nicht zugeben, aber es immer im Raum schwebt. Die Sprachlosigkeit. Die ausweichenenden Blicke.

Aber eigenartigerweise geschah etwas ganz erstaunliches in mir, ich habe es irgendwie geschafft, dass ich mich in dieses Bett gelegt habe und mir eine „mir alles Sch… egal“ Einstellung zugelegt habe. Ich habe Herrn Fliederfee eine Liste gemacht mit allen, denen er Bescheid sagen sollte und danach habe ich wochenlang eine Wand angestarrt. Es waren zwar viele Menschen um mich, Pfleger, Ärzte, Familie, aber es war mir egal und ich habe sie auch kaum wahrgenommen und einfach nur dieses Schild mit den Sicherheitshinweisen angestarrt. Mehr nicht und das bei  mir, die sonst keine 5 Minuten still sitzen konnte. Aber zu dem Zeitpunkt war ich so in Panik, da ich wusste wir hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ich Wehen bekomme oder unsere Maus eine Infektion bekommt. Es gab so viele Dinge, die hätten schieflaufen können und ich wollte einfach nichts davon mitbekommen und weder denken noch fühlen müssen.

Die ersten Tage überstanden wir ganz gut, aber leider habe ich mir bereits nach 3 Tagen dank eines Salates einen Magen-Darm-Virus eingefangen, was die Situation noch brenzliger machte, als sie eh schon war. Aber das Team in Bad Cannstadt tat alles für uns und deshalb habe ich noch mehr Antibiotika bekommen, als ich eh schon bekommen hatte. Aber wie durch ein noch größeres Wunder geschah wieder nichts und unsere Maus kämpfte weiter.

Ich schaffte es tagelang, ja sogar wochenlang mich in meiner Starre zu halten und mich so wenig wie möglich zu bewegen. Denn leider hatte ich einen sehr ausgeprägten Blasensprung, sodass dauerhaft Fruchwasser abgegangen ist und ich riesige Panik hatte mich zu bewegen, weil es dann noch mehr gewesen wäre. Also lag ich einfach die ganze Zeit mit einem Keilkissen unterm Popo in Rückenlage und starrte meine Wand an.

Und so wurden wie durch ein großes Wunder aus Tagen Wochen und ich bekam immer öfter Besuch von den Neonatologen. Denn gerade in der 23. Schwangerschaftswoche wollten sie mit uns ganz genau besprechen, wie wir uns denn verhalten würden, wenn die Maus zwischen 23+0 bis 23+6 kommen würde. Dies ist nämlich ein Grenzbereich, in dem man was machen kann, aber nicht muss und die Wahrscheinlichkeit für eine unauffällige Entwicklung sehr gerinig sind. Ich habe während des Gesprächs und die Tage danach nur geweint und habe sehr lange mit ihnen diskutiert. Am Ende konnte ich allen klar machen, dass ich weiß, dass mein Baby Leben möchte. Dass ich das einfach spüre, aber sie die Spezialisten sind und sie das deshalb nach der Geburt entscheiden sollen. Wenn unsere Maus ganz schlaf auf die Welt kommt und kaum lebt, düften sie nichts machen. Aber wenn sie schreit und Leben möchte, sollten sie in Gottes Namen wirklich alles machen, was in ihrer Macht steht, um sie zu retten und ihr zu helfen. Das war die mit Abstand schlimmste Entscheidung meines Lebens und ich hatte so gebetet, dass diese Situation nie eintreffen wird!

Aber wieder geschah ein Wunder und wir überstanden die 24. Schwangerschaftwoche unbeschadet, damit ich dann bei 24+2 auf einmal giftgrünes Fruchwasser bekam. Eigenartigerweise war die Maus im Ultraschall komplett unauffällig, aber der Oberarzt wollte trotzdem kein Risiko eingehen und bereitete mich seelisch und moralisch schon auf den Kaiserschnitt vor, den die leitende Oberärztin durchführen sollte. Diese kam dann allerdings gleich nach Dienstbeginn zu mir und teilte mir mit, dass wir keinen Kaiserschnitt machen würden, da die Maus lediglich an der Nabelschnur gezogen hätte und nichts sei. Und meine große Heldin hatte Recht! Nach der ersten Ankündigung, dass die Maus geholt werden soll hatte sich meine ganzen Familie wieder zu mir begeben gehabt und war mindestens genauso froh wie wir, dass sie doch noch nicht geholt werden musste.

Genau wieder eine Woche später bei 25+2 bekam ich auf einmal vorzeitige Wehen, aber auch dafür hatte das Team ein super Medikament für mich, dass die Wehen komplett hemmte und ich darunter auch nur ein klein wenig Kreislaufzusammenbrüche, Hitzewallungen und Herzrasen bekam. Nebenwirkungen, die man für seine kleine Maus gerne in Kauf nimmt.

Einige Tage später war dann der große Tag, ich durfte nach über einem Monat im Krankenhaus das Bett verlassen und auf Toilette gehen oder duschen. Voller Freude habe ich mich dann gleich einmal auf eine schöne Dusche gefreut, hatte dabei allerdings leider vergessen, dass ich  nicht gerade der kreislaufstabilste Mensch bin, ich seit über einem Monat nicht mehr aufrecht war und unsere Maus in dieser Zeit auch noch ganz schön gewachsen ist. So dachte ich beim aufstehen, dass mir der Bauch bestimmt gleich zerreißt und beim ersten Wassertropfen bin ich dann filmreif in Ohnmacht gefallen und habe es dabei irgendwie geschafft an den Wasserhahn zu kommen und alle Tragehelfer nass zuspritzen. Das sollte dann auch leider vorerst der letzte Ausflug ins Bad gewesen sein, da es noch mal zwei Wochen gedauert hat, bis ich mit Hilfe der Krankengymnastik zur Tür kam.

Aber netterweise durfte ich in Begleitung mit dem Rollstuhl kleine Ausflüge auf das umliegende Feld machen, was von da an meine Lieblingsbeschäftigung war, v.a. da in diesem Jahr ein wirklich wunderschöner und warmer Herbst war. So verging wieder einige Zeit und wir fingen an, uns voller Zuversicht über den Kaiserschnitttermin Gedanken zu machen, da ihre Standardwoche am 24.12.11 gewesen wäre und wir das der kleinen Maus nun wirklich nicht antun wollten. Ich schwankte noch zwischen dem 23.12.11 und dem 28.12.11, aber irgendwie bekam ich solch eine Vorahnung, dass die Maus in der nächsten Woche kommen wird. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich häufig komische Vorahnungen habe, die dann meistens stimmen. So hatte ich bereits zu Beginn der Schwangerschaft das Gefühl, dass die Maus im Dezember kommen würde und alle hielten mich für Verrückt. Aus diesem Grund nahm ich meine Vorahnung jetzt auch sehr ernst und ordnete Herrn Fliederfee an, in unserem neuen Zuhause das Kinderzimmer fertig zu machen. Und wieder einmal besuchten mich die Neonatologen und erklärten mir, dass wir die 30+0 erreicht hätten und es von jetzt an Routine sei.

Unsere Maus wurde an einem Freitag geboren und die Woche vorher war schon sehr stressig. Am Montag bekam ich auf einmal Wehen und wir verbrachten die halbe Nacht im Kreissaal. Sie beruhigten sich allerdings wieder, aber dafür war die Maus am Dienstag extrem unruhig. Der Mittwoch war ganz ok, aber dafür war ich dann am Donnerstag sehr unruhig und diskutierte mit allen, dass sie sie jetzt holen sollten. Das man doch nicht merkt, wenn es ihr nicht gut geht und dass man sie lieber jetzt in Ruhe holten sollte als etwas später mit einem Notkaiserschnitt. Alle sagten mir, dass es wichtig sei, dass die Maus so lange wie möglich in mir drin bleibt. Nur meine beiden Lieblingsoberärztinnen erklärten mir, dass mich die Maus in meinem Bauch auf die Entbindung vorbereitet und dass es nicht mehr lange dauert bis sie kommt.

Sie sollten Recht behalten, denn keine 24 Stunden später war sie da. Dabei begann der Tag so klasse. Die Maus und ich hatten mal wieder unsere Ruhe gefunden und nachmittags lag ich gemütlich im Bett und habe Nüsse gegessen, als mir eine junge Hebammenschülerin das CTG angeschlossen hat. Ich war etwas genervt, weil sie es nicht richtig angelegt hat und einfach gegangen ist. Ich habe es dann richtig angelegt und gedacht ich sehe nicht richtig, als es auf einmal eine Herzfrequenz von 200 angezeigt hat. Ich bin daraufhin etwas panisch geworden und habe gleich mal geklingelt. Es zeigten sich auch alle etwas besorgt. Ich sollte sehr viel trinken und wir wollten dann in 1 Stunde ein Kontroll-CTG machen. Ich habe trotzdem schon mal Herrn Fliederfee alamiert, damit er schnellstmöglich zu mir kommt.

Eine Stunde und 2 Flaschen Wasser später machte wieder die gleiche Hebammenschülerin das CTG dran und sie war kaum aus der Tür raus, da hatte ich schon wieder geklingelt. Denn dieses Mal war die Herzfrequenz so weit oben, dass es das Gerät noch nicht mal mehr aufzeichnen konnte. Durch die Gegensprechanlage beschrieb ich mein Anliegen und keine 5 Sekunden später erschien die Schwester, dicht gefolgt von der Hebamme und am Telefon die Oberärztin. Von da an ging alles sehr schnell. Sie haben im Kreissaal das Gerät so hingestellt, dass ich es nicht sehen konnte, aber meine Erfahrung sagte mir, dass es weit über 250 sein müsste. Ich bekam mein Flügelhemdchen an, Herr Fliederfee stürmte rein, um mich gleich mit in den OP-Bereich zu geleiten, wo er mir noch schnell einen Abschiedskuss gab und bereits alle fertig auf mich warteten.

Als ich wieder zu mir kam durfte ich zum Glück auch noch im Bett und nicht richtig wach zu meiner Maus fahren. Sie sah so süß aus und so perfekt und überhaupt nicht wie ein Frühchen. Sie machte zum dem Zeitpunkt alles klasse und ich schlief in dieser Nacht glücklich ein. Leider bemerkte ich überhaupt nicht, dass meine so ruhige Nacht, für meine Maus eine Alptraumnacht gewesen sein musste, denn als wir am nächsten Morgen zu ihrem kamen erkannte ich sie vor lauter Schläuchen nicht mehr. Sie hat über Nacht massiv Wasser eingelagert, sodass sie nicht mehr die Augen öffnen konnte, wurde beatmungspflichtig und benötigte dann auch eine Sonde. Zusätzlich hatten sich ihre Lunge trotz der zwei Lungenreifenspritzen und der 2 Surfactant-Gaben (ein Mittel, mit dem sich die Lungen entfalten sollen) nicht richtig entwickelt, sodass sie immer im wechsel gelagert werden musste und sich ihre Lungen trotzdem nicht richtig entfalten wollten.

Warum ihr Herzchen so schnell vor der Entbindung geschlagen hatte, sollten wir erst Tage später erfahren. Es hatte sich nämlich durch das fehlende Fruchtwasser die Lungen nicht richtig entwickelt. Deshalb war der Druck zu hoch und das Blut ist aufgrund einiger Pathomechanismen eingedickt. Und dieses dicke Blut hat sich als riesiger Thrombus in ihr Herz gesetzt, weshalb es nicht mehr richtig schlagen konnte. Deshalb bekam sie in ihrer ersten Nacht auch einiges an Blut abgenommen, damit man eine sogenannte Lysetherapie beginnen konnte, die man sonst bei Herzinfarkten macht.

Diese Baustelle hatte sich glücklicherweise schnell gebessert, aber ihre Lungen machten uns leider immer noch große Sorgen. So hatte sie leider selbst zu einem Zeitpunkt noch Atemaussetzer, als wir bereits gehofft hatten, vielleicht bald einmal entlassen zu werden.

Als unsere Maus 10 Tage alt war begab sie sich auf ihre erste große Reise. Sie wurde mit einem Frühchenkrankenwagen von Stuttgart nach Speyer verlegt. Man hatte uns untersagt direkt dem Kinderkrankenwagen hinterher zu fahren und wir sollten lieber voraus fahren. Nichts desto trotz bin ich fast wahnsinnig geworden, vor allem weil es ausgerechnet an diesem Tag regnen musste. Naja, am 12.12. hätte es zwar auch schneien können, aber das überhaupt irgendwas vom Himmel kam machte mich fast wahnsinnig.

Speyer war für uns eine riesige Umstellung, denn die sehr sterile Frühgeborenenintensivstation von Stuttgart war mit der eher familiären Atmosphäre der Speyerer Intensivstation absolut nicht zu vergleichen. Das war vor allem für mich am Anfang ein sehr großer Schock, aber es hatte auch seine schönen Seiten. So war ich mehr als perplex, dass mir am ersten Abend meine kleine Maus nach dem kängurun hingehalten wurde, damit ich ihr ein Küsschen geben kann. Ich durfte ihr vorher noch nie ein Küsschen geben und war mehr als aus dem Häuschen. Trotzdem war das für mich eine extrem schwere Nacht. Ich kam im September bei sommerlichen Temperaturen ins Krankenhause, verließ es nun im Winter alleine und dabei hätte ich doch noch 2 Monate schwanger sein sollen. Es war alles so falsch und die ganze Weihnachtsdeko und alles machte mich nur noch mehr fertig. Zum Glück hat mich wieder meine tolle Familie aufgefangen und mich ununterstützt.

Nach insgesamt 8 Wochen konnten wir die Intensivstation endlich verlassen und mussten eigentlich nur noch gepeppelt werden, was dann allerdings auch wieder länger gedauert hat, als gedacht. Aber genau 5 Monate, nachdem unser Alptraum angefange hat, durften wir endlich nach Hause. Mit unserem riesigen Wunder! Mit so vielen Wundern, dass ich es selber kaum glauben kann, wie viel Glück wir eigentlich hatten! Unsere Maus wurde dann letzendlich in der 31. Schwangerschaftswoche geboren, aber es begann alles in der 21. Schwangerschaftswoche und wir hätten uns nie träumen lassen, dass wir es so weit schaffen würden. Wir hatten es ja kaum gewagt zu hoffen, dass sie es überhaupt schafft.
Jetzt merkt man es der Maus kaum noch an, außer das sie etwas kleiner und dünner als ihre Altersgenossen ist. Aber sie ist ein fröhliches und tolles Mädchen und wir sind so dankbar!!!
Ich kann allerdings auch heute nicht an diese Zeit denken ohne weinen zu müssen, einfach weil dieser Alptraum so lange ging und gerade die Anfangszeit so hoffnungslos war.

So, dies war unsere kleine Geschichte. Sie ist nicht ganz vollständig, weil einfach zu viel in dieser Zeit passiert ist und ich die Feinheiten selber kaum noch weiß.
Aber ich bin so froh, eine so große und tapfere Kämpferin als Tochter zu haben, die das alles so super weggesteckt hat. Ein riesiges Dankeschön gilt auch meiner tollen Familie, ohne die ich es nie geschafft hätte. Und ich möchte mich auch recht herzlich beim einmalig tollen Team sowohl der geburtshilflichen, als auch der neonatologischen Abteilung in Bad Cannstadt bedanken! Und Zusätzlich gilt auch ein riesiges Dankeschön der Seelsorgerin und der Neonatologie-Psychologin, die sich mehrmals die Woche für mich Zeit genommen haben und mir so geholfen haben. Wir hatten so ein großes Glück, dass wir bei Ihnen gelandet sind. In den meisten anderen Kliniken hätte ich unsere Maus im besten Fall in der 25.SSW entbunden, aber dank Ihrer großen Hilfe konnte dieses Wunder Wirklichkeit werden!!!

Ich wünsche allen Frühcheneltern und Ihren Mäusen alles Glück dieser Welt und hoffe, dass sie ihr persönliches Wunder erleben dürfen!!!

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3 Gedanken zu “Tagebuch einer Frühchenmami – Unsere Geschichte zum Weltfrühgeborenentag

  1. Oh Mann, ich hatte beim lesen echt Pipi in den Augen.

    Ich bin auch eine Mama von einem Frühchen. Unserer kam zum Glück nur 5 Wochen zu früh, hatte recht gute Maße / Gewicht, aber auch er mußte beatmet werden und eine Woche im Inkubator ausharren. Bei uns kam noch fieser Weise dazu, daß ich in dem einen Krankenhaus lag (in dem per Notkaiserschnitt ad hoc entbunden wurde) und mein Kleiner auf der anderen Seite auf der Stadt in einem anderen Krankenhaus auf der Baby-Intensiv untergebracht wurde. Ich hab ihn erst 3 Tage nach der Geburt live sehen können (mein Mann hat mich mit Handyfotos versorgt – aber das war ne echt harte Zeit für uns drei). Dank der 3 Wochen Frühchenstation (wo man noch erheblich kleinere Kämpfer als unseren sieht), weiß ich wie es an den Nerven zerrt. Ich will mir gar nicht ausmalen, wie der monatelange Krankenhausaufenthalt und die Frühchenstation für dich gewesen sein muß.

    Uns hat der Elternraum beeindruckt (in den wir immer ausweichen mußten, wenn Krankenschwester- und Arztwechsel war). Dort hingen Briefe von Eltern mit ihren Frühchen und wie putzmunter sie groß geworden sind.

    Unserer ist auch ein zierlicher, aber unheimlich aufgeweckt. Die 5 Wochen zu früh verwachsen sich immer mehr. Aber er ist ein total verschmuster kleiner Kerl. Wir glauben ja, ihm hängt noch ein bißchen der fieße Start in sein Leben nach. Aber das läßt sich (hoffentlich) wegknuddeln.

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  2. Hallo Claudia,

    vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Das Du deine kleine Maus die ersten 3 Tage nicht sehen konntest stelle ich mir ganz furchtbar vor. Ich bin so dankbar, dass ich Sophie bereits kurz nach der OP das erste Mal sehen konnte und nicht noch warten musste. Denn gerade wenn was mit der Maus ist, möchte man ja noch eher sein Baby trösten, knuddeln und einfach für es da sein.
    Es freut mich sehr zu lesen, dass sich eure Maus so gut macht und sich das Frühchendasein immer weiter verwächst. Frühchen sind halt einfach ganz besondere Kämpfer!

    Viele liebe Grüße,
    ela

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