Doppelmami on tour – On the road again

Ich kann Euch sagen, als Doppelmami ist man ganz schön durchtrainiert und fit! Das ist zwangsläufig so, wenn man jeden Tag zig Kilo umher schleppen darf. Da kann man nur hoffen, dass man ein Kind hat, das entweder zierlich ist oder schnell laufen kann. Bei der KleinenFee hatte ich damit auch überhaupt keine Probleme, aber bei unserer MiniFee war ich manchmal schon sehr k.o.. Und wenn dann die KleineFee auch noch getragen werden wollte war ich manchmal kurz vorm zusammenbrechen. Aus diesem Grund war ich auch nie eine Tragetuch-Mami, denn ich habe es kaum geschafft meine Kinder so lange zu tragen, dass es wirklich was gebracht hätte.

Aber das macht nichts, denn es gibt ja zum Glück ganz tolle Kinderwagen auch für Zwillinge bzw. Geschwister. Als sich unsere MiniFee angekündigt hatte, sind wir gleich in ein Kinderfachgeschäft gegangen und haben ein paar Modelle Probe gefahren. Das war auch viel wert, denn der Eine ist mir beim um die Kurve fahren fast umgekippt. Den Anderen habe ich kaum aus der Lücke bekommen, weil er so lang und unhandlich war und beim darauffolgenden Modell hätten sich die beiden Mäuse gegenseitig treten können. Aber zum Glück gab es auch noch MEINEN Kinderwagen, der zwar mit das teuerste Exemplar des Geschäftes war, aber dafür ließ er sich super leicht schieben, war ganz klein zusammen klappbar und auch noch schick! Was kann man denn von einem Kinderwagen mehr erwarten?!?

Damals gab es dieses Modell erst seit kurzem, was man daran erkannte, dass man der Star der Straße war. Man wurde mehrmals täglich angesprochen, dass das ja so praktisch sei. Heute sehe ich dafür mehrmals täglich dasselbe Modell auf den Straßen und freue mich, dass mir unserer noch immer so gut gefällt. Ok, er gefällt mir nicht mehr sooo gut wie am Anfang, was aber vor allem daran liegen könnte, dass meine beiden Insassen mittlerweile zusammen 25 Kilo auf die Waage bringen. Und dieses Gewicht möchte auch erst einmal geschoben werden!

Besonders aufgefallen ist es mir, als ich nach sehr langer Zeit die Mädels mal wieder in den Kindergarten gebracht habe. Ich war danach sowas von k.o. und dachte zeitweise, dass ich die Strecke nicht schaffen werde. Vor allem da direkt vor dem Kindergarten noch eine ganz gemeine Steigung ist (damit meine ich eine Rheinebenen“steigung“ von 0,1% 😉 ). Diese hat es wirklich in sich und zeitweise wurde ich so langsam, dass ich schon Angst hatte, dass ich gleich rückwärts rollen werde.

Aber ich habe es durchgehalten und bin im Laufe der Zeit immer fitter geworden und habe selbst die Steigung super gemeistert bekommen. An den meisten Tagen hat mir unsere Fahrt durch den schönen Park auch immer super viel Spaß gemacht und ich war immer froh solch eine schöne Strecke zu haben, auf der man so tolle Tiere und Pflanzen erkunden kann. Vor allem die Störche haben es meinen Mädels so richtig angetan. Das fanden sie so klasse, dass sie daraufhin tagelang „Störche“ gerufen haben, wenn wir in den Park gelaufen sind. Und wehe sie waren nicht da, dann war das eine ganz große Tragödie und MamaFee hatte alle Hände voll damit zu tun sie neben dem Schieben auch noch abzulenken.

Leider bin ich so ein Gut-Wetter-Mensch, der Dinge wie joggen,… eigentlich nur bei „gutem“ Wetter macht. Ich muss allerdings dazu sagen, dass gutes Wetter bei mir bis 28° und trocken ist. Leider hat man solch ein Wetter nicht ganz so häufig, sodass ich mich leider sowohl bei strömendem Regen, als auch bei heißester Hitze zum Kindergarten quälen musste.

Die Mädels fanden es immer klasse, denn bei Regen hatte ich ihre tollen Regenverdecke mit dabei und bei zu heißem Wetter gab es meistens ein Eis. Leider gab es für mich weder einen Regenverdeck, noch konnte mich ein Eis bei zu heißem Wetter retten. Aus diesem Grund kam es leider recht häufig vor, dass ich entweder pitschnass oder kurz vorm kollabieren zu Hause angekommen bin.

Bedauernswerter Weise hat die Natur nicht nur schöne Seiten und ich war recht häufig sehr froh, dass Kinder ihre Umgebung nicht ganz so gut wahrnehmen wie Erwachsene (das weiß jeder, der einem Kind mal einen vorbeifahrenden Zug, Flugzeuge, Rehe oder ähnliches zeigen wollte). Denn leider gibt es in solch einem Park vor allem Morgens häufiger mal auch tote Tiere. Ich bin zwar niemand, der Kinder in einer rosaroten Welt aufwachen lässt, aber das ist dann meines Erachtens doch etwas zu viel für zwei so kleine Mäuse. Aber zum Glück haben sie weder Vögel, Maulwürfe, Mäuse und die anderen Tierchen entdeckt. Nur eine Katze lag so auffällig auf dem Weg, dass sie sie gesehen haben. Auf die Frage, warum denn die Katze so dort liegt habe ich kurz und knapp mit einem „Sie schläft bestimmt“ geantwortet und war heilfroh, dass sie in der Tat sehr schlafend aussah. Das war eine richtige Lüge und das tut mir auch sehr leid, aber so lange meine Kinder so Sachen wie Atembewegungen und ähnliches noch nicht kennen, werde ich mich mit der Wahrheit etwas zurück halten.

Leider wird man mit einem Auto doch recht faul und selbst wenn optimales Wetter ist fährt man aus Bequemlichkeit viel zu selten mit dem Kinderwagen. Das ist so schade, weshalb ich versuchen möchte, die Mädels trotzdem so oft wie möglich mit dem Kinderwagen vom Kindergarten abzuholen. Denn das ist nicht nur eine schöne gemeinsame Zeit, sondern hält auch noch Mami fit  😀

Viele liebe Grüße,
Eure FamilieFliederfee

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