Doppelmami on tour – {My healthy life} Move like a child

Hallo,

Juhu, ich bin weiterhin hochmotiviert mein Leben gesünder zu gestalten und dabei vielleicht auch noch das ein oder andere Kilo {ok, eher 3 bis 4 Kilos} bis zu meinem Wohlfühlgewicht zu verlieren. Ich bin allerdings jemand, der sein Gewicht immer eher mit Bewegung und Sport, als mit gesunder Ernährung oder gar Diät (ich kann mich nicht dran erinnern, jemals eine richtige Diät gemacht zu haben) beeinflusst hat.

Move like a child

Da mich diese Kilos bereits seit MiniFees Geburt stören, werde ich immer kreativer was das Abtrainieren anbelangt und habe mir mal überlegt wie es sein kann, dass vor allem meine KleineFee futtert wie ein Scheunendrescher und trotzdem einen Bauch hat, bei dem jedes „Germany Next Topmodel“ vor Neid erblassen würde. Es hat nicht lange gedauert, bis ich auf die super einfach Lösung gekommen bin: Sie läuft nicht, sie rennt oder springt. Sie steht nie still und sitzt nur wenn sie bastelt oder schreibt. Lieber springt sie stundenlang Trampolin oder rennt 10 Mal im Kreis. Gerne rennt sie auch vor und kommt wieder zurück. Auch bei über 30 Grad, ohne auch nur ein bisschen außer Atem zu kommen!

Nachdem ich mir dessen bewusst geworden bin, war mein zweiter Gedanke, dass ich noch lange nicht so alt bin, als das ich das nicht auch könnte. Also habe ich angefangen mit den Mädels mitzurennen, wenn sie rennen. Und mit zu hüpfen, wenn sie hüpfen und war überrascht, wie anstrengend dieses kindliche Rumgetobe  doch ist und dass ich noch nicht mal annährend ihre Ausdauer habe. Und das trotz regelmäßigen Sportes. Puh, das war peinlich! Da ich das nicht auf mich sitzen lassen konnte, habe ich mich dann sogar mal auf das Trampolin der Mädels getraut. Es ist für max. 120 Kilo ausgelegt, sodass ich mich bedenkenlos mit den Mädels drauf trauen konnte. Die waren natürlich total begeistert, dass Mami mitspringt. Tja, Mami hingegen hat nach 3 Minuten Wadenkrämpfe bekommen und konnte zwei Tage kaum laufen. Das hat schon ganz schön an meinem Ego gekratzt, vor allem da ich mich eher als sportlichen Typen eingeschätzt hätte.

Aber piensen bringt einen leider auch nicht weiter, weshalb ich jetzt immer auch mit aufs Trampolin gehe und am Ende mittlerweile sogar noch 5 Minuten Mami-Power-Springen schaffe {überhaupt nicht zu vergleichen mit Mädels-Power-Springen, aber trotzdem schon mal ein Fortschritt}. Die 5 Minuten schaffe ich mittlerweile sogar, auch wenn ich danach noch immer für einen Tag Wadenkrämpfe habe. Aber ich bin hochmotiviert und auf dem Weg zur Besserung!

Fit mit Kids

Leider sind meine Mädels jetzt schon zu groß, aber ich habe sie immer sehr gerne im Kinderwagen geschoben. Solch ein Geschwisterkinderwagen mit 2 Mädels je 14 Kilo ist nämlich schon ganz schön schwer zu schieben. Früher habe ich das jeden Tag gemacht und nachdem ich das eine Zeitlang nicht machen konnte, verwundert, wie anstrengend das doch ist. Vor allem, weil unsere Strecke in den Kindergarten ca. 20 Minuten im schnellen Schritt dauert und kurz vorm Kindergarten ein ganz gemeiner Hügel ist, der mir zu dem Zeitpunkt immer wie ein riesiger Berg vorkam. Ich habe es aber versucht sportlich zu nehmen und bin beim Kinderwagen schieben immer zu neuen Bestzeiten und Leistungen gekommen. An guten Tagen bin ich den Berg – äh, Hügel – sogar fast hochgerannt.

Zu dieser Zeit konnten die Mädels auch noch nicht so gut Treppen laufen, sodass es auch öfters mal vorkam, dass ich beide Mädels zeitgleich die Treppe hoch- oder runter getragen habe. Das war auch ein richtig gutes Training und ich hatte damals richtig gut Kraft. .

Do more of what makes you happy

Nun sind meine Mädels schon größer und ich muss mir neue Strategien ausdenken, wie ich mich sonst noch fit halten kann. Mittlerweile sind sie auch schon so vernünftig, dass ich zwei Mal die Woche in den Sport gehen kann, ohne dass HerrFliederfee anschließend total verzweifelt auf mich wartet. Ich bin leider so gar keine Joggerin, da ich dafür zu viele Ausreden kenne, warum es ausgerechnet an diesem Tag nicht geht. Und wirklich regelmäßig habe ich es eh nur in Neuseeland (hallo, bei der Kulisse kann man nicht anders als täglich am Meer zu joggen) und während unserer früheren Zeit in einer Metropole.

Aber Kurse gehen bei mir immer sehr gut. Ich bin nämlich von Klein auf eine kleine Tanzmaus und so treibt es mich auch heute noch einmal in der Woche ins Ballett und Pilates.

Nicht gerade perfekt, aber dafür, dass ich 33 bin, erst seit 12 Jahren Ballett tanze, davon die letzten 4 Jahre Babypause und ich erst vor ca. einem halben Jahr wieder angefangen habe, bin ich recht stolz darauf.

Ich habe eine Zeitlang Zumba getanzt und fand es auch immer klasse. Aber aktuell ist mein Tag schon so anstrengend, dass ich abends keine Kraft mehr habe, mich noch einmal richtig auszupowern. Aber sowohl Ballett, als auch Pilates schaffen es perfekt, mich zu fordern, aber gleichzeitig auch zu entspannen. So schwebe ich vor allem nach jeder Pilates-Stunde nach Hause und fühle mich wie neu geboren.

An manchen Abenden habe ich allerdings noch super viel Kraft und einfach Lust dazu mal so richtig zu tanzen. In diesen Situationen neige ich dazu mein sogenanntes FunDancing zu machen. Ihr kennt das nicht?!? Kein Wunder, ich habe mir das Wort auch selber ausgedacht 😉 Das ist ganz einfach und macht super viel Spaß! An Tagen, die furchtbar waren, aber auch an denen, die super waren und man die ganze Welt umarmen könnte, habe ich einfach Lust mal so richtig zu tanzen. Also so richtig, anstrengend und total peinlich und nicht so halb verlegen, wie man es in der Disko früher gemacht hat.
Ach ja, und natürlich darf man dabei das laute Mitsingen nicht vergessen, weshalb sich ein Raum etwas abseits auch anbietet 😉

Ich verkrieche mich in solchen Augenblicken immer in die letzte Ecke meines Bastelzimmers. Dort gibt es einen kleinen Teil, den man vom Fenster aus nicht einsehen kann. In dieser Ecke tanze ich dann einfach so richtig nach Lust und Laune. Es sieht keiner, also kann ich mit dem Po wackeln, Hüften kreisen und einfach nur Spaß haben. Am Liebsten mache ich das derzeit auf die Lieder von Meghan Trainor. Ihr Lieder machen per se schon super gute Laune und gerade bei „Dear future Husband“ und „Bettern When I’m Dancin'“2 kann ich mich kaum auf meinem Stuhl halten. Dieser Tanzstil ist auch genauso peinlich wie es sich anhört, aber danach hat man einfach nur gute Laune und es ist auch super anstrengend. Zu Beginn habe ich kein ganzes Lied geschafft und musste immer nach der Hälfte eine Pause machen. Das hat sich mittlerweile sogar gebessert und ich schaffe bereits mehrere Lieder am Stück.Aber nicht nur, dass es gute Laune macht und einen auspowert, am nächsten Tag habe ich sogar Muskelkater. Und was auch noch sehr schön an ihren Liedern bzw. Videos ist, dass sie auch noch gleich zeigen, dass kurvig zu sein in den richtigen Outfits richtig toll aussehen kann!

Beim googeln habe ich dann sogar herausgefunden, dass diese Musikrichtung Soca heißt und von Calypso abgeleitet ist. Wo wir wieder beim Basteln wären. Obwohl ich die Farbe bei SU nicht so gerne mag, finde ich die Musikrichtung ganz nett und vor allem super zum tanzen und Spaß haben!!!

Versucht es einfach mal! Es macht super viel Spaß, Ihr werdet fit und der Stress wird auch abgebaut!

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch eine schöne Woche und „Do more of what makes you happy! Und glaubt mir, peinlich durchs Haus zu tanzen gehört eindeutig mit dazu 😉
Eure ela

Quellenangaben:
1. „Dear future Husband“ von Meghan Trainor – am 17. März 2015  unter dem Label Epic erschienen
2. „Better When I’m Dancin'“ von Meghan Trainor – am 13.10.15 unter dem Label Epic erschienen

 

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